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jeden Dienstag neu

Mittwoch, 9. Februar 2011 - 08:45 Uhr
Verschieben

ich bin ernsthaft am überlegen, den Blog auf einen anderen Tag zu verschieben. Dienstag ist einfach nicht so das Wahre.
Von der Arbeit her meistens ein strenger Tag und bis Abends alles erledigt ist, bin ich auch erledigt.
Das Hirn hat dann nur noch ausspannen im Programm und die letzten Wochen hab ich ihm nachgegeben.
Gibts denn aber bessere Wochentage? Arbeit fällt alle Tage an.
Es geht nicht einmal so sehr um einen bestimmten Tag, sondern eher um eine bestimmte Tageszeit.
Ich hab festgestellt, dass der Morgen oder Vormittag die beste Zeit zum Schreiben ist. Man ist ausgeruht und hat vor dem Aufstehen vielleicht noch den einen oder anderen Gedanken, den man sofort blogmässig loswerden kann.
Also liebe Leute da draussen macht euch auf eine tiefgreifende Blogreform gefasst.

Dienstag, 18. Januar 2011 - 22:36 Uhr
Aussichten

es geht so Richtung ende Januar. Obwohl die momentanen Temperaturen nicht darauf schliessen lassen, wir sind noch mitten im Winter.
Nichtsdestotrotz (schauen sie sich dieses Wort mal an, sprechen sie es sich laut vor sich hin und dann schauen sie nochmal darauf. Es ist ein reinrassiges Olivenwort! Hääh?!
Ich erklärs ihnen, Oliven am Stück also nicht als Öl, sind komisch zu essen. Zuerst muss man sich überwinden reinzubeissen und dann kann man nicht mehr aufhören. Olivenwörter sind schwierig zu lesen, dafür bringen sie sie fast nicht mehr aus dem Kopf!)
Also nichtsdestotrotz muss der Bauer weit nach vorne schauen und das Jahr bis mindestens anfang Sommer planen.
In meinem Fall heisst das: was für Grassaatgut bestelle ich um die Wiesen bei Vegeatationsbeginn wieder auf Vordermann zu bringen. Reicht das Futter überhaupt bis die Weidesaison beginnt. Wann kommen die nächsten Kälber auf die Welt. Sind die Maschinen für den ersten Grasschnitt in Ordnung oder brauchen sie noch irgendeine Reparatur. Wie teile ich die Schläge ein, welche werden beweidet und welche werde zum Mähen vorgesehen. Welche Tiere werden definitiv für die Beweidung der Naturschutzflächen ausgewählt. Was koche ich morgen zu Mittag!
Gut das mit dem Essen hat noch zeit bis Morgen. Aber die anderen Sachen sind wirklich mehr oder weniger dringend!

Mittwoch, 12. Januar 2011 - 09:09 Uhr
Sprache

letzthin im Radio haben sich zwei über Reisen im berner Oberland unterhalten. Dabei entstand ein Wortspiel, dass zwar sehr einfach gestrickt aber nicht weniger witzig war.
Die Berner sagen bekantlich nicht "Autobus" sondern "Böss". Da der Fahrer die Verantwortung hat, ist er quasi der Chef oder eben der "Boss" der "Bössboss". Handelt es sich um einen besonders mürrischen Zeitgenosse dann kann man ihn, und jetzt wechseln wir rasch zum Dialekt, getrost als "bös" betiteln.
Er ist " de bös Bössboss"!
Ich weiss, solche Wortmalereien sind nicht jedermanns Sache, zumal sie eine geringe Aussagekraft haben. Ich steh aber gewaltig darauf. Mich fasziniert dabei auch das Schriftbild, das manchmal nicht auf den ersten Blick zu verstehen ist. Ohne meine Erklärung wüssten sie mit "de bös Bössboss" auch nicht sofort was anzufangen.
Besonders witzig finde ich Sprüche oder Texte, die nur in der jeweiligen Sprache funktionieren und einen Sinn ergeben. Als Beispiel: wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, dann fliegen Fliegen hinter Fliegen. Das geht auf Dialekt nicht. Oder der englische Text auf den Fahrzeugen einer Geldtransportfirma: "safe from safe to safe". Das können sie zwar auch auf deutsch übersetzen, aber der ganze Wortwitz ist weg.
Klar, ich kenne auch den ganz klassischen den wir uns schon in der Schulzeit gegenseitig an den Kopf geworfen haben: "helft im Winter den armen Vögeln". Hier gibt es eine kleine Besonderheit, mal abgesehen davon dass es nur auf Deutschdeutsch einen Sinn ergibt. Eindeutig Zweideutig wird die Aussage nur wenn man sie hört und nicht liest, der Gross-und Kleinschreibung sei dank.
Wäre ja noch schöner!

Mittwoch, 5. Januar 2011 - 08:40 Uhr
Länge

es steht wieder mal eine Abstimmung ins Haus. Die lieben Leserbriefschreiber schreiben ihre Leserbriefe wie wild um auch ja den Letzten von ihrer Meinung zu überzeugen.
Natürlich gehöre ich auch zur geneigten Leserschaft man muss schliesslich wissen, wie volkes Seele tickt. Leider tickt sie manchmal schon etwas komisch, man könnte schon fast von Rhytmusstörungen sprechen.
Ich bekomme dann immer das Gefühl, das Jahr 1291 sei gerade vorbei und Niklaus von der Flüe mein direkter Nachbar und morgen muss ich mich auf den Weg nach Morgarten machen mit einem Baumstamm, einem Felsblock und wahlweise einer Hellebarde oder Mistgabel im Handgepäck.
Zum Glück ist das aber alles nicht so schlimm, denn wenn sie regelmässig die Leserbeiträge verfolgen, werden sie schnell merken, dass es immer wieder die gleichen Mitmenschen sind die uns ihre Meinung mitteilen. Der grosse Rest oder wenn man so will die Mehrheit ist ruhig und stimmt dann meistens so, dass ich damit leben kann.
Was hat das jetzt aber mit Länge zu tun?
Ganz einfach, kurze Lesebriefe lese ich meistens zuerst. Bei den Langen beginne ich, wenn sie nach 2 Zeilen nicht interessant sind überfliege ich sie nur oder breche die Leseübung ab. Dabei hab ich mich eben auch schon gefragt, wie es die 5 Leser meines Blogs so handhaben. Lieben die eher die kurzen oder die langen Blogs? Ja, ist schon gut ich weiss, die letzten 3 Beiträge sind ausgefallen. Sie können sich deshalb keine Meinung bilden.
Aber dazu haben sie jetzt ja das ganze Jahr Gelegenheit!

Mittwoch, 1. Dezember 2010 - 19:51 Uhr
Feeling

wenn man am Arsch der Welt wohnt hat das den grossen Nachteil, dass es keinen ÖV gibt. Ehrlich nicht, kein Tram, kein Postauto kein gar nichts. Man ist auf die eigenen Füsse oder auf das eigene Auto angewiesen.
Immer Mittwochs steht jetzt aber hier fahrzeugtechnisch gesehen nur die Legende zur Verfügung. Das einzige vierrädrige Fahrzeug, dass sogar von Motorradfahrern gegrüsst wird!
DER JEEP!
Also wenn ich Mittwochs irgendwas zu erledigen habe, muss das mit dem Jeep erledigt werden. Ausser dem Traktor steht kein anderes Fahrzeug zur Verfügung.
Umweltfreundlicher gehts nicht, 4,2 Liter Reihensechszylindermotor der mindestens seine 15 Liter Benzin verbraucht.
Aber kaum sind sie eingestiegen, nehmen Platz und schauen durch die kaum 30 cm hohe Windschutzscheibe über die mächtige nicht endend wollende Motorhaube (der Sechszylinder braucht Platz!) auf die Strasse, sind sie in einer anderen Welt.
Sie drehen den Zündschlüssel und sofort blubbert der Motor im Leerlauf vor sich hin, sie geben Gas und spüren die Kraft die nur darauf wartet sich nach vorne zu entfalten.
Mit anderen Worten, sie sind mitten in der Schweiz und doch auf der Route 66.
Im Leerlauf lassen sie die Kupplung los und der Wagen setzt sich langsam in Bewegung. Sie beschleunigen und mit zuhnemender Geschwindigkeit rüttelt und reisst das Verdeck am Gestänge herum. Bei jedem anderen Auto würde sie das nerven nur beim Jeep macht es Appetit auf mehr!
Keine Ahnung warum das so ist wie es ist, aber es ist nun mal so!
Sie sitzen in einem Auto, dass praktisch keine Federung hat, ausgestattet mit einem Verdeck das ab 80km/h jedwelche Unterhaltung verunmöglicht. Vorne ist ein Motor der heute verbrauchstechnisch absolut keine Berechtigung mehr hat und sie wollen einfach nur weiter und weiter und weiter....
Ich hab ihnen hier jetzt nur die Softversion erzählt. Es gibt nämlich noch die Hardcoreversion, aber davon später eventuell mehr.

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